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Was ist Curryfire ?

Traditionelle würzige Currywurst trifft auf feurige Chilischoten.
Die Erfindung der Currywurst wird Herta Heuwer zugeschrieben, die erstmals am 4. September 1949 an ihrem Imbissstand in Berlin-Charlottenburg gebratene Brühwurst mit einer Sauce aus Tomatenmark, Currypulver und weiteren Zutaten anbot. Im Januar 1959 ließ sie den Namen ihrer Sauce als Marke schützen. Ihr Lokal entwickelte sich zu einer festen Institution. Ihr Geschäft war Tag und Nacht geöffnet und beschäftigte bis zu 19 Verkäuferinnen.

Seit 2003 befindet sich am ehemaligen Standort der Imbissbude in der Berliner Kantstraße/ Ecke Kaiser-Friedrich-Straße eine Gedenktafel ihr zu Ehren. Im Jahre 2008 soll in Berlin das Deutsche Currywurst-Museum eröffnet werden.


Scharf, schärfer, am schärfsten !

Wie scharf ist scharf und kann man Schärfe messen ? Ja, man kann ! Man misst Schärfe in Scoville-Einheiten. Scoville-Einheiten sind die offizielle Skala für Chilis. Wilbur L. Scoville entwickelte 1912 eine Methode zur Bestimmung der Schärfe von Früchten der Paprikapflanze. Der Wert ist abhängig vom Anteil des in der getrockneten Frucht enthaltenen Capsaicin, einem Alkaloid, welches Schmerzrezeptoren der Schleimhäute reizt und somit die Schärfeempfindung auslöst. Wilbur L. Scoville löste unterschiedliche Mengen Chilipulver in Zuckerwasser und gab es Versuchspersonen zu testen. Nun wurde die Lösung so lange mit Zuckerwasser verdünnt bis keine Schärfe mehr zu spüren war. Diese Skala hat seit fast 100 Jahren Bestand, jedoch wurden die Messmethoden weiterentwickelt (HPLC) und sind heutzutage sehr exakt.

Unsere hausgemachten scharfe Soßen werden mit Chilis und Chiliextrakten aus aller Welt verfeinert. In den letzten Jahren ist man auch in Deutschland sozusagen auf die Chili-Schote gekommen. Bis vor einigen Jahren waren für uns Mitteleuropäer nur Chili-Schoten aus Ungarn (Csilipaprika), Türkei (Aci kirmizi biber), Italien (Peperoncino) usw. Bekannt. Mit der Eröffnung asiatischer Imbisse sowie Restaurants in Deutschland wurde auch, die in der Schärfeskala höher angesiedelten Chilis-Sorten wie z.B. die Thailändische (Prik) in Deutschland verbreitet. Fast in jedem asiatische Lokal findet man diese als eine rote Soße aus der Flasche auf den Tischen stehen. In guten Restaurants werden auch frische Chilis-Schote ~Prik~ für die Zubereitung der Gerichten verwendet. Mit dem Einzug der Nachos in den Kinossälen wurde auch die Jalapeño bekannter. Die harmlos aussehenden Jalapeñosringe waren für uns Mitteleuropäer eine weitere Gaumenfreude. Auch Personen die sonst nicht scharfe Speise aßen fanden gefallen an diesem prickeln und brennen auf der Zunge.

Doch nun sind wir ein Schritt weiter. Durch Reisen in ferne und exotische Ländern sowie Informationsmedien wie TV und Internet erhielten wir die Möglichkeit Chilis-Schoten und Chili-Soßen aus aller Welt kennen zulernen. Schnell wurde uns klar, das die für uns bisher sehr scharf geltende Chili-Schoten nicht das Ende der Schärfe-Skala waren. Lange Zeit galt die Red Savina mit einem Scoville-Gehalt von ca. 570.000 Scoville als schärfste Chilis-Schote der Welt. Der Rekord wurde von der Chili-Schote Naga Jolokia getoppt und steht nun bei über 1.000.000 Scoville-Einheiten an der Spitze. Es wird vermutlich einige Jahre andauern bis dieser Rekord gebrochen werden kann.

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